Praxistest Navibe Mercury 100
UPDATE vom 28.07.2010:
Aufgrund des großen Feedbacks in den Kommentaren, habe ich den Navibe Mercury 100 auf unserem Erfahrungsportal radwahl.de eingestellt.
–> hier lang
Dort kann jeder der möchte seinen eigenen Erfahrungsbericht dazu schreiben, so dass man eine breite Palette an Meinungen erhält.
Der Testkandidat: Navibe Mercury 100
Ich hatte das Gerät zum Testen im Zeitraum vom 14.08.2009 bis 31.08.2009.
Das ist zwar nicht sonderlich lange, aber immerhin reicht es um die wichtigsten Eigenschaften des Mercury 100 zu prüfen.
Das Wetter hat zudem auch noch mitgespielt, so dass ihr euch auf den nun folgenden Bericht freuen könnt.
1. Handhabung
Die Handhabung des Gerätes ist sehr einfach, da es im Grunde nur 3 Tasten hat die man bedienen kann.

Aufgrund der Größe (Länge 91,1mm – Breite 46,1mm – Tiefe 23,9mm) kann man das Mercury 100 auch mal locker in die Hosentaschen stecken.
Das Gewicht liegt unter 100g und laut Hersteller ist das Gerät auch noch Wasserdicht bis zu Tiefen von 1m und für bis zu 30 Minuten.
![]()
2. Bedienung / Handbuch
Da das Gerät noch relativ neu auf dem Markt ist, habe ich die deutsche Bedienungsanleitung auf CD erhalten. Das hat zwar den Vorteil, dass ich es am PC lesen kann, aber man muss halt diesen dann auch immer einschalten.
Normalerweise ist ja auch ein gedrucktes Handbuch dabei, weshalb die vorliegende CD-Version jetzt nicht zur Abwertung führt.
Das Handbuch / die Anleitung ist gut geschrieben und es wird alles gut erklärt.
Und mit 42 Seiten ist die Anleitung auch nicht so, dass man sie nicht unbedingt in die Ecke legt.
Wie bereits in meinem ersten Bericht über das Garmin Oregon 300 erwähnt, bin ich ja eher der „lesefaule“ Typ.
Bei dem Mercury 100 musste ich aber allein schon aufgrund der Tastenbelegung nachlesen, wo ich was finde.
Dies ist aber dank der übersichtlichen Anleitung kein Problem.
![]()
3. Montage am Fahrrad / Installation der Software
Die Montage geht ohne Probleme mit den beigefügten Kabelbindern von statten.
Da das Gerät relativ leicht ist, bleibt es auch bei größeren Erschütterungen stabil und fest am Lenker.
Hierfür ist auch eine Moosgummierung an der Unterseite der Halterung verantwortlich.
Der Mercury 100 wird dann von rechts auf die Halterung geschoben und verriegelt.
Das entriegeln geht sehr einfach von statten, so dass man das Gerät schnell entfernen kann.
Auch die Installation der Software ging ohne Probleme.
Nach Auswahl der entsprechenden bzw. gewünschten Sprache muss man den USB-Treiber für sein vorhandenes Betriebssystem auswählen (Windows XP / Vista) und wenn dieser dann installiert ist, folgt die Installation der eigentlichen Software.


Wichtig:
Ich habe einmal den Fehler gemacht, dass ich die Software gestartet habe und dann erst das Mercury 100 per USB mit dem Rechner verbunden habe.
Die Folge war eine Fehlermeldung, dass kein Gerät vorhanden ist.
Also, erst Mercury 100 per USB mit dem Rechner verbinden (es muss nicht eingeschaltet sein) und dann die Software starten.
Diesen Hinweis sollte man vielleicht in die Bedienungsanleitung mit aufnehmen.
Die Anzeige der aufgezeichneten Routen bzw. die Planung von Wegpunkten geht über GoogleMaps weshalb hier eine Internetverbindung notwendig ist.
![]()
4. Display
Da das Gerät in erster Linie ein Fahrradcomputer ist, besitzt es kein Farbdisplay sondern ein wie bei Fahrradcomputern übliches Display
Ablesbarkeit
Die auf dem Display angezeigten Daten sind ohne Probleme gut ablesbar und dadurch, dass nicht zu viel auf einmal angezeigt wird, ist es auch übersichtlich.
Funktion Touchscreen
Das Gerät verfügt über keinen Touchscreen
Reflexion und Spiegelungen
Hier konnte ich nichts negatives feststellen.
![]()
5. Satellitenempfang
Laut der beigefügten Anleitung und der darin befindlichen technischen Daten, wird die Positionierungszeit wie folgt angegeben:
- Heißstart < 1 s
- Warmstart < 38 s
- Kaltstart < 42 s
Dies entsprach auch in der Regel dem Zeitrahmen während des Testes.
Innerhalb von ca. 1 Minute war das GPS-Signal vorhanden und das Gerät somit Betriebsbereit.
Die Verbindung zum Satelliten bleibt stabil, ich konnte an keinem der Testtage feststellen, das die Verbindung einmal abgebrochen wäre.
In Bezug auf die Aufzeichnung bzw. das Nachfahren von Routen empfiehlt es sich aber, dass man erst losfährt, wenn das Signal vorhanden ist.
![]()
6. Tracks aufspielen
Dieser Punkt ist bei den Navis meiner Meinung nach immer ein wenig heikel.
Leider sind mir hier beim Navibe Mercury 100 gleich mehrere Punkte negativ aufgefallen.
Zum einen muss man um Tracks abfahren zu können, diese entweder von der Webseite www.mybikegps.com heruntergeladen werden, oder aber man erstellt selber eine Route.
Das ist ja eigentlich nicht nachteilig, aber um es gleich vorweg zu nehmen, die Webseite www.mybikegps.com taugt meiner Meinung nach gar nichts.
Nicht nur, dass es im Vergleich zu anderen Portalen sehr wenige Touren aus Deutschland gibt (gerade mal 40 Stück mit Stand vom 29.08.2009), auch scheint es, dass die Seite in Bezug auf die Übersetzung ein wenig nachlässig behandelt wurde.
Weiterhin muss man sich anmelden um überhaupt Touren herunterladen zu können.
Um ehrlich zu sein, da gibt es bedeutend bessere Portale, auf welchen zum einen mehr Touren vorhanden sind und zum anderen muss man sich nicht anmelden.

Weiterhin von Nachteil finde ich, dass der Mercury 100 interessanterweise nur Touren im .tur Format annimmt.
Warum man sich hier nicht auf ein Standardformat wie .gpx oder .kml geeinigt hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Schade eigentlich, denn aufgezeichnete Touren lassen sich im .kml Format für GoogleMaps und GoogleEarth speichern.
Warum dann also plant man ein extra Format für den Upload?
Vielleicht kommt ja noch ein Feedback vom Hersteller, warten wir es ab.
Die bislang genannten Punkte könnte man ja noch akzeptieren, wenn eine Möglichkeit besteht vorhandene .gpx Touren in das .tur Format umzuwandeln.
Das überspielen der fertig erstellen Route funktioniert einfach über einen Button für den Upload.
Bei meinem ersten Versuch wurde jedoch nur einer von den insgesamt 15 Wegpunkten hochgeladen, warum auch immer.
Ich habe dies erst bemerkt, als ich schon mit dem Rad auf dem Weg zu der Tour war. Hab mich dann doch sehr gewundert, warum das Gerät mich ständig wieder zurück schicken wollte.
Am PC nachgeschaut hab ich dann festgestellt, dass nur ein Wegpunkt da war.
Ob es ein Bedienungsfehler war oder nicht, kann ich im nach hinein nicht mehr nachvollziehen.
Aber eigentlich kann man nicht viel falsch machen, da es in dem Menü nur ein paar Buttons und nur einen für den upload gibt.

Beim zweiten Versuch hat jedenfalls alles geklappt und der Test konnte weitergehen.
![]()
7. Kartendarstellung / Navigation
Eine Kartendarstellung gibt es bei diesem Gerät nicht.
Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich meist kostspielige Updates sparen kann, aber man muss leider auch ohne Karte navigieren was natürlich eine gewisse Eingewöhnung verlangt.
Das navigieren ohne Karte ist bei dem Mercury 100 meiner Meinung nach gut gelöst.
Im Prinzip gibt es 3 Parameter die einem das navigieren einfacher machen.
Ausgehend davon, dass man eine vorhandene Route nachfahren möchte, so wird man zu den entsprechenden Wegpunkten wie folgt navigiert:
- Im Display ganz oben läuft die Zeit herunter die man noch bis zum nächsten Wegpunkt benötigt
- Ebenfalls läuft die Entfernungsanzeige herunter, so dass man erkennen kann, wie weit man noch vom nächsten Wegpunkt entfernt ist
- die zu fahrende Richtung wird per Pfeil noch angezeigt
Insgesamt ist diese Mischung aus den oben drei genannten Navigationsmöglichkeiten eigentlich ausreichend und auch gut gelöst.
Weiterhin wird ein akustisches Signal ca. 50m vor erreichen des nächsten Wegpunktes ausgegeben, was ich sehr sinnvoll finde, damit man nicht ständig auf das Gerät schauen muss.
Probleme bereitet hier lediglich ein anderer Punkt, auf welchen ich aber erst im nächsten Punkt zu sprechen komme.
![]()
8. Eingeben von Wegpunkten
Dieser Punkt hat meine bisherige Begeisterung von dem Gerät doch sehr stark genommen.
Der Mercury 100 navigiert anhand von Wegpunkten, die man bei einer Tourenplanung selber setzen muss.
Und genau hier gehen die Probleme los.
Die Tourenplanung geht ja wie bereits eingangs erwähnt über GoogleMaps.
GoogleMaps mag zwar für manche Dinge wie Autorouten in Ordnung sein. Aber zum Planen einer Radtour, taugt das mal gar nicht.
Ich war bereits beim aufzeichnen einer Tour darüber erstaunt, dass diverse kleine Waldwege bei uns hier in der Gegend nicht in GoogleMaps vorhanden sind.
Dies ist aber beim aufzeichnen auch nicht so schlimm.
Plant man aber eine Tour via GoggleMaps, dann finde ich es schon sehr wichtig, dass so ziemlich alle Feld,- Wald,- und Wiesenwege vorhanden sind.
Ich habe eine relativ einfache Tour in GoogleMaps mit der Navibe Software erstellt. Im Prinzip ein kleiner Rundkurs entlang von Hauptstraßen und auf breiten Schotterwegen.
Um es gleich mal ganz deutlich zu sagen. Wäre mir die Route nicht bekannt, dann würde ich wohl noch immer herumirren.
Damit man sich davon genauer ein Bild machen kann, hier erst mal die geplante Route in der Ansicht der Navibe Software und wie das ganze Funktioniert.

Die Testroute
Eine Route wird geplant, indem man Wegpunkte setzt. Am besten setzt man diese Punkte, an relevanten Stellen wie Kreuzungen oder Abbiegungen.
Der Mercury 100 gibt ca. 50m vor einem solchen Wegpunkt ein akustisches Signal von sich, damit der Fahrer weiß, dass demnächst ein Wegpunkt kommt.
Wie bereits bei Punkt 6 – der Navigation – erwähnt, gibt es ein akustisches und insgesamt 3 optische Signale in Bezug auf den nächsten Wegpunkt.
Damit kommen wir gleich zum nächsten Problem.
Fährt man nicht nahe genug an den nächsten Wegpunkt heran (es reichen ca. 20m) , dann springt das Gerät nicht weiter auf den nächsten Wegpunkt sondern lotst einen solange herum, bis der entsprechende Punkt erreicht ist.
Und genau da hat GoogleMaps seine Tücken.
Man kann die Punkte nicht exakt setzen. Ich hätte wohl beim Punkt 2 meiner Testroute direkt in den Kreisverkehr fahren müssen um den Punkt zu erreichen.
Aber glücklicherweise kann man ja die Wegpunkte auch manuell weiterblättern bzw. zum nächsten übergehen.
Man sollte aber in etwa die Wegpunkte im Kopf haben, nicht dass man zu weit geht und das Navi einen wieder zurückschickt.
Eine interessante Entdeckung konnte ich auch noch machen.
Die Zeit sowie der Weg bis zum nächsten Wegpunkt wurden immer geringer (ich war ja auf dem richtigen Weg), laut dem Richtungspfeil hätte ich aber in die Gegenrichtung fahren müssen.
Ich bin im Prinzip Richtung Norden gefahren und der Pfeil wollte mich nach Süden schicken.
Die Satellitenverbindung war da, weil ansonsten auf dem Display weder Zeit noch Weg erschienen wäre.
Keine Ahnung was da genau los war.
Im Grunde finde ich die Anzeigen für das Nachfahren von Routen ja nicht schlecht. Man muss sich an den Wegpunkten mal eben kurz konzentrieren wo man als nächsten hinfahren muss, aber ansonsten ist es soweit ok, wenn man bedenkt, dass ja keine Karte vorhanden ist und dass es sich bei dem Gerät um kein reines Outdoor-Navi handelt.
Die Planung einer Route aber mit der vorhandenen Software über GoogleMaps ist eine Katastrophe, was leider in diesem Bereich doch sehr zur Abwertung führt.
![]()
9. Trackaufzeichnung
Die Trackaufzeichnung beim Mercury 100 ist sehr einfach und auch meiner Meinung nach gut gelöst.
Durch einfaches betätigen der Taste „Start/Stop“ wird die Aufzeichnung gestartet und auch wieder gestoppt.
Im Display erscheint dann unten links ein Kreissymbol welches in 6 Segmente unterteilt ist und die Aufzeichnung dadurch symbolisiert.

Mittels der beigefügten Software kann dann der Track auf den PC geladen werden.
Die Software von Navibe verwendet hierzu GoogleMaps, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss.
Nur konnte ich bei meiner ersten Testfahrt mit Aufzeichnung feststellen, dass wohl einige Waldwege nicht von GoogleMaps erfasst sind, was natürlich auch die Trackanzeige etwas merkwürdig aussehen lässt. (Nein ich bin nicht durch die Wiese gefahren auch wenn es so aussieht)

Aufgezeichnete Tour
Interessant ist aber an dem Gerät, dass man eine Übersicht der wichtigsten Daten von der jeweiligen Tour erhält.

![]()
10. Stromverbrauch / Batterien
Der Mercury 100 verfügt über eine eingebaute und wieder aufladbare Lithiumbatterie mit einer Leistung von 850mAh.
Aufgeladen wird per USB was ich nicht die schlechteste Idee finde.
Man benötigt sowieso immer einen PC oder Laptop um die Touren entweder runter oder rauf zu laden und in diesem Zusammenhang wird die Batterie auch gleich mitgeladen.
In meiner Testzeit konnte ich zumindest keinen Abfall der Leistung beobachten.
![]()
Fazit und Gesamtpunkte
Im Großen und Ganzen ist der Mercury 100 nicht unbedingt das schlechteste Gerät in diesem Segment.
Mit Outdoor-Navis kann es sich zwar nicht messen, aber das war wohl auch nicht der Sinn und Zweck des Herstellers.
Objektiv betrachtet stellt der Mercury 100 meiner Meinung nach eine gute und preiswerte Alternative dar, da das Gerät für bereits unter 100 € zu haben ist.
Wenn man ein Gerät zum aufzeichnen von Touren sucht, dann ist man hiermit gut bedient.
Das abfahren der Touren ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber wie ich finde anhand der 3 Parameter sehr gut gelöst.
Einzig und allein stört mich die Routenplanung über GoogleMaps. Hier müsste der Hersteller eine andere Alternative suchen und Karten anbieten die mehr Details aufweisen.
Leider vermute ich, dass dann aber auch der Preis nicht mehr zu halten ist.
Sollte eine andere Lösung ausser GoogleMaps nicht in Frage kommen, dann wäre überlegenswert ob man nicht das Format der Wegpunkte ändert so dass Touren von anderen zugänglichen Portalen verwendet werden könnten.
Ich hoffe sehr, dass dieser Bericht auch von dem einen oder anderen Mitarbeiter des Herstellers gelesen wird und sich vielleicht hier auch jemand zu Wort meldet.
Mit insgesamt 68 von 100 möglichen Punkten kann sich der Navibe Mercury 100 doch sehen lassen.

UPDATE vom 28.07.2010:
Aufgrund des großen Feedbacks in den Kommentaren, habe ich den Navibe Mercury 100 auf unserem Erfahrungsportal radwahl.de eingestellt.
–> hier lang
Dort kann jeder der möchte seinen eigenen Erfahrungsbericht dazu schreiben, so dass man eine breite Palette an Meinungen erhält.





am Mo., 25.01.10 um 10:35 Uhr | Permalink
Sehr ausführlicher Praxis-Bericht, genau das habe ich gesucht. Danke schön.
am Mo., 25.01.10 um 10:55 Uhr | Permalink
Hallo ADGMike,
vielen dank für das positive Feedback.
am So., 31.01.10 um 08:24 Uhr | Permalink
Super Erfahrungsbericht. Danke dafür!
am Do., 11.02.10 um 23:41 Uhr | Permalink
Vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Bericht. Hat zu meiner Kaufentscheidung wesentlich beigetragen.
am So., 14.02.10 um 22:03 Uhr | Permalink
Sehr ausführlicher und interessanter Bericht. Gute Entscheidungshilfe für Kauf oder auch nicht.
“Donkschän” & Grüße aus Österreich!
am Mo., 15.02.10 um 07:33 Uhr | Permalink
Vielen Dank für die positiven Feedbacks.
Falls jemand das Gerät hat, würde ich mich über euer Urteil darüber freuen.
Gerne könnt ihr hier auch einen Testbericht veröffentlichen.
Einfach kurz melden.
am Mo., 15.02.10 um 14:37 Uhr | Permalink
Ebenfalls besten Dank für den sehr aufschlussreichen Bericht. Vielleicht eine Anmerkung oder Frage zu der ungenauen Wegpunkteingabe bei Google-Maps.
Dort stimmen die die eingezeichneten Wege nicht genau mit der Satelittenausgabe überein. Die Wege in den Karten sind zur Satelittenaufnahme leicht versetzt, Vielleicht liegts daran ?
In der Satellitenaufnahme sieht man aber in jedem Falle, das du nicht querfeldein durch die Wiesen gefahren bist sondern auf Wegen…
Grüße aus Hessen
am Mo., 15.02.10 um 14:54 Uhr | Permalink
Hallo Ditmar,
ja, da hast du recht.
Musste allerdings feststellen, dass z.B. der Autobahnanschluss bei uns erst vor ein paar Monaten korrigiert wurde.
Man sollte halt nicht vergessen, dass das von Google verwendete Material nicht immer auf den neuesten Stand ist.
Zum anschauen der abgefahrenen Routen kann man ja im Notfall die Satelittenaufnahmen verwenden.
Wobei es eigentlich nicht so sein sollte, dass zwischen den normalen Karten und den Satelittenaufnahmen solche Unterschiede bestehen.
Aber das ist ja ein Problem von Google und nicht von dem Navibe
am So., 28.03.10 um 19:10 Uhr | Permalink
Hallo Navibe/Navgear-Freunde,
ich habe erste Erfahrungen mit dem Gerät gesammelt. Das “Mitschneiden” der Tour und die Darstellung bei GoogleMaps funktioniert einwandfrei. Gescheitert bin ich vorerst mit dem Verfolgen einer Tour aus fortlaufend eingegebenen Wegpunkten. Daran wird noch gearbeitet.
Leider dreht sich die Kompassnadel nicht, ebenso ist die Azimut-Einstellung auf 359° eingefroren. Könnte da ein Zusammenhang bestehen? Gibt es da schon ähnliche Erfahrungen und Abhilfevorschläge. Oder ist das ein Fall für die Reklamationsabteilung bei Pearl?
Gruß RadlOtto
am Mo., 29.03.10 um 17:36 Uhr | Permalink
Hallo Radlotto
Ich hatte den gleichen Fehler. Habe das Gerät an geschaltet und dann die Tasten unten gleichzeitig 5 sek gedrückt. Auf den Display werden alle Zeichen angezeigt. Danach habe ich mehrmals kurz die Taste SELEKT gedrückt. Danach SELEKT 3 sek drücken bis das Werkzeugzeichen weg ist.
Gruß WUNDY
am Do., 01.04.10 um 21:12 Uhr | Permalink
Hallo RadelOtto
Es gibt zwei Modis.
1. Norden zeigt immer nach oben.
2. Fahrtrichtungspfeil zeigt immer nach oben.
Bei unseren Gerät war Modus 1 ,Norden nach oben,eingestellt.
Wie man man zwischen den Modis hin- und herschaltet weiß ich nicht. Durch probieren ( siehe oben) hat es geklappt.
Gruß Wundy
am Do., 08.04.10 um 17:13 Uhr | Permalink
Die gefahrene aufgezeichnete Strecke kann man als kml-Datei speichern und bei naviki.org öffnen. Hier hat man dann eine sehr genaue OSM-Karte mit kleineren Radwegen usw., erheblich detaillierter als bei Google Earth. Auch erhält man weitere Toureninfos wie das Höhenprofil der gefahrenen Strecke.
am Fr., 09.04.10 um 11:18 Uhr | Permalink
Hallo zusammen
habe mir vor ein paar Tagen das NavGear PX1175 bei pearl.ch gekauft. Auf der Rückseite steht bei Modell: Mercury 100 (also ist dies das selbe Gerät)
Den Testbericht oben habe ich mit grösstem Interesse gelesen. (sehr gut) Vorallem habe ich meine Erfahrungen darin wiedergefunden. Bei der Routenerstellung habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass GoogleMaps zum Teil ungenau ist und wenn man dann zur Sicherheit die Route noch mit den Satelittenbildern verifiziert/anpasst geht man auf Nummer sicher. Weiter habe ich festgestellt dass die Kompassnadel (Azimutanzeige) in der Nähe von Bahnlienien (Stromkabeln) falsche Richtungsanzeigen liefert. Im Weiteren vermisse ich die aktuelle Positionsanzeige in Längen- und Breitengraden (Koordinaten) schade dies wäre sehr hilfreich wenn man mal mit einer Karte unterwegs wäre. Vielleicht gibts dazu mal einen Software-/Firmwareupdate daran wäre ich sehr interessiert. Grüsse, Jack
am Mo., 19.04.10 um 15:20 Uhr | Permalink
Ich habe auch den Fehler, dass die Kompassnadel und der Azimut bei 359° “einfriert”. Oben beschriebene Fehlerbehebung hat bei mir nichts bewirkt. Gibt es noch andere Möglichkeiten.
am Mo., 26.04.10 um 08:03 Uhr | Permalink
Hallo zusammen,
hab das Teil gestern erstmals ausprobiert. Soll eigentlich nur
als Tacho und zur Aufzeichnung dienen. Und genau letzteres tut er nicht. Nach betätigen der Start-Taste blinkt das Symbol links unten, aber beim Auslesen ist nichts vorhanden. Weiß da jemand weiter?
am Mo., 26.04.10 um 10:37 Uhr | Permalink
Hi Volker,
habe zufällig das Navibe für einen neuen Test da.
Also bei mir blinkt die Anzeige (Kreissymbol) nicht.
Wenn ich die Aufzeichnung aktiviere ist es da, stoppe ich diese, ist es wieder weg.
Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass du kein Satellitensignal hattest was du daran erkennst, dass das Satellitensymbol oben links blinkt.
Vielleicht darauf mal achten und wenn du Empfang hast, nochmals testen.
Grüße
Detlef
am Mo., 26.04.10 um 11:34 Uhr | Permalink
Zu Volker: wenn das Symbol unten links blinkt, ist der Datalog Speicher voll und muß gelöscht werden, was nur über den PC geht. Soweit ich sehe, hat der Datalog Speicher eine Kapazität von 6000 Aufzeichnungen. Bei einer Datalog-Intervallzeit von 10 sec (so offenbar vom Werk aus eingestellt)entspricht das gut 16 Stunden Aufnahmezeit.Man erhält aber auch eine gute Aufzeichnung bei 20 Sec Intervallzeit, was dann 33 Stunden Aufzeichnung ermöglicht.
Auch ich bin irritiert über die unzuverlässige Ausrichtung der Kompassnadel. Wie läßt sich das erklären?
Dieter
am Mo., 26.04.10 um 12:34 Uhr | Permalink
Hi Dieter,
danke für die Erklärung mit dem Speicher.
Wobei man aber ja Intervallzeit auf 10 sec lassen kann, denn ich denke mal 16 Stunden für Aufnahmen reichen aus.
Ich für meinen Teil lade aufgezeichnete Touren sowieso immer gleich runter.
Was die eingefrorene Kompassnadel angeht, kann ich dir leider keine Erklärung geben, da dies bei meinem Test damal nicht vorkam.
Ich habe aber derzeit das Navibe Mercury 100 in der Premium Version hier liegen, weil ich damit einen Vergleich zu der “Normalversion” machen will.
Bin gespannt ob da die Kompassnadel auch einfriert.
Grüße
Detlef
am Mo., 26.04.10 um 19:51 Uhr | Permalink
Als erstes mal besten Dank für die Hilfe.
Es war der volle Speicher. Hierzu ist die Anleitung schon etwas
dürftig, zumal ich bei einem neuen Gerät nicht gerade von einem vollen Speicher ausgehe.
Ich habe auch beim technischen Support:
YURAKU GmbH
Im Justus 1
76829 Landau / Pfalz
Deutschland
nachgefragt und den Fehler genau so beschrieben, worauf man
mir geraten hat das Gerät einzuschicken.
Was kann denn die Premiumversion eigentlich besser?
Ich vermisse z.B.einen Höhenmesser. Hab ich doch zu früh gekauft?
am Mo., 26.04.10 um 20:12 Uhr | Permalink
Hi Volker,
nun, die Premium Version ist im Prinzip vom Gerät her gleich.
Lediglich als Planungssoftware ist von MagicMaps der TourExplorer Light dabei.
Hier ein Link dazu:
http://www.magicmaps.de/shop/produktliste/details/kategorie/gps-empfaenger/produkt/navibe-mercury-100.html
So ist man nicht auf GoogleMaps angewiesen.
am So., 27.06.10 um 00:35 Uhr | Permalink
Hallo miteinander,
gibt es Neuigkeiten was den Kompass beim Mercury 100 angeht.
Viele Grüße Jörg
am So., 27.06.10 um 08:07 Uhr | Permalink
Hi Jörg,
bislang hab ich nichts gehört….werde aber mal bei meinen Quellen nachhacken.
am Fr., 02.07.10 um 09:52 Uhr | Permalink
Hallo zusammen,
ich habe mir auch das NavGear PX1175 gekauft und wenn das Geräte das könnte, was es können soll, finde ich es ideal. Allerdings ärgere ich mich auch mit dem Kompass herum. Dieser zeigte zunächst in allen erdenklichen Situationen nur Blödsinn an, jedenfalls keine Nordrichtung oder Richtung zum nächsten Wegpunkt. Pearl hat mir das Gerät getauscht und das neue Gerät habe ich nach knapp 2 Wochen jetzt erhalten. Nun reagiert der Kompass spontan auf Richtungsänderungen, allerdings nur, wenn ich ihn in der Hand halte. Offenbar ist der elektronische Kompass extrem störanfällig. Bei Montage am Lenker meines E-Bikes ist die Kompassanzeige auch wieder “eingefroren” (stromführende Leitungen?!) und selbst die Metall-Massen meines Crossbikes lenken den Kompass etwas ab (z.B. Hinweg Kurs 120°, Rückweg 260°, Gegenkurs wäre aber 300°, Fehler also ca. 10%). Da das Gerät ja als Fahrrad-Computer angepriesen wird, hätte man besser die Kompassfunktion softwareseitg über die GPS-Daten errechnen lassen, als einen elektronischen Kompass einzubauen. Ideal wäre natürlich, wenn unter 5km/h der elektronische Kompass zum Einsatz käme und über 5km/h die Richtungsbestimmung aus den GPS-Messungen errechnet würde. Firmware/Software-Update????!!!! Das wäre super. Vielleicht hat ja jemand da einen Tipp oder Einfluss?!
LG, Boris
am So., 25.07.10 um 21:05 Uhr | Permalink
Zum Thema voller Speicher. Bei mir hat das auch geblinkt bekam aber beim löschen des logs Fehlermeldung. habe dann die aktuelle Software von der Webseite geladen und installiert. Dann konnte man den Log wieder löschen. Habe auch das Azimut auf 359 eingefroren Probelm. Suche dringend nach einer Lösung.
am So., 25.07.10 um 21:06 Uhr | Permalink
Noch ein Problem. Ich wollte die KML Datei nach GPX konvertieren um Photos zu synchronisieren. Aber leider kommt die Zeit in der GPX Datei nicht an (wenn ich das auf GPSies.com mache). Hat jemand eine Idee wie ich die Zeit (die in der KML Datei als KOmmentar steht) in die GPX Datei rüberretten kannn?
am Do., 29.07.10 um 09:59 Uhr | Permalink
Hallo Detlef,
erstmal vielen Dank für Deinen ausführlichen Test.
Gibt es evtl. schon Erfahrungen mit der Premium Version? Konntest Du die mittlerweile schon ausprobieren? Wird die Navigation per Wegpunkte damit besser?
am Do., 29.07.10 um 10:12 Uhr | Permalink
Hi Bjoern,
nein, ich hatte bisher die Gelegenheit nicht die Premium Version zu testen.
Aber ich nutze den Tour Explorer 5 in der Vollversion und da sind die Karten auf jeden Fall exakter als bei GoogleMaps.
Von daher finde ich die Premium Erweiterung sehr sinnvoll.
Unter dem folgenden Link kannst du meinen Bericht zur Version 4.0 des Tour Explorer finden: http://www.radtouren-verzeichnis.de/magicmaps-tourexplorer-25/ da kannst du dann sehen, wie die Tourplanung funktioniert.
am Do., 29.07.10 um 13:27 Uhr | Permalink
Super! Danke für den Hinweis!
am Di., 24.08.10 um 16:53 Uhr | Permalink
Habe auch das Problem mit dem Kompass. Habe schon ein Gerät reklamiert. Das dumme ist nur, dass Neue zeigt den gleichen Fehler. Bin ich zu dumm ? Habe schon alles ausprobiert. Leider ohne Erfolg. Wer kann mir helfen ?
am Fr., 27.08.10 um 02:06 Uhr | Permalink
Ich habe das gleiche Problem wie Dieter bei der Konvertierung nach .gpx Die Geschwindigkeits und Zeitwerte sind nach dem Konvertieren falsch. In der mitgelieferten Software stimmt es komischerweise…
Wer kann helfen?
am Fr., 27.08.10 um 06:05 Uhr | Permalink
@Dieter und Thomas,
testet die Konvertierung doch mal mit dem RouteConverter, vielleicht klappt es mit dem
Link: http://www.routeconverter.de/
am Fr., 27.08.10 um 06:57 Uhr | Permalink
@detlef
vielen dank für den tip. es fehlen immer noch einige daten, aber es sieht estwas besser aus. wie sieht es beispielsweise mit der temperatur aus? die fehlt komplett. oder auch die tatsächliche fahrzeit. ok, hier kann man leicht abhilfe schaffen, indem man die aufzeichnung bei jeder pause unterbricht. aber wenn so eine zeit doch auch angezeigt wird, wird sie sicherlich auch gespeichert. ich habe mal gelesen, dass man die daten auch manuell mit einem script auslesen könne, bin da aber nicht wirklich durchgestiegen. das problem soll hauptsächlich an der kml datei liegen, die das gerät generiert. hat jemand vielleicht damit erfahrung? ist das datenformat vielleicht mit einem bekannteren gerät identisch? beispielsweise easygps bietet ja einige geräte an, die man direkt auslesen kann…